Verfasst von: Heimatverein Nischwitz | 5. April 2012

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Artikel in der LVZ vom 31.03.2012

Spielplatz in Böhlitz gesperrt

Handlungsbedarf in Thallwitz: Anlagen halten nach einem Jahrzehnt keinem Check mehr stand

Thallwitz. Die fünf öffentlichen Spielplätze der Gemeinde Thallwitz kommen in die Jahre. Beim Sicherheitsscheck halten die Holzobjekte keiner Tiefenprüfung mehr stand. Nach einem Jahrzehnt ist eine neue Generation von Geräten zum Toben fällig. In Böhlitz ist die Situation besonders krass: Das öffentliche Spielgelände musste in der vergangenen Woche gesperrt werden.
„Das ist unzumutbar. Speziell in Böhlitz muss schnell Abhilfe geschaffen werden“, ist Bürgermeister Kurt Schwuchow überzeugt und hat dabei den Gemeinderat hinter sich. Bei veränderter Förderkulisse sei mit staatlichen Unterstützung 2012/13 allerdings kaum zu rechnen. Deshalb sollen die 20 000 bis 25 000 Euro von der Gemeinde aufgebracht werden. „Wir werden dennoch Fördermittelanträge stellen, haben aber wenig Hoffnung“, bekennt Schwuchow. In Röcknitz wird die Schönheitskur für den Spielplatz im Herbst ins Auge gefasst. Allerdings macht der Bürgermeister kein Hehl daraus, dass er die Notwendigkeit auf dem Prüfstand sehen möchte: Nur einhundert Meter weiter liegt der Spielplatz der Felixmusikanten, der am Ende der Kita-Öffnungszeiten abgeschlossen wird. Schwuchow plädiert dafür, neue Wege zu suchen und zumindest prüfen zu lassen, ob hier nicht auch öffentliche Nutzung möglich wäre, ohne mit juristischen oder arbeitsrechtlichen Aspekten in Kollision zu geraten. Nicht zuletzt habe auch der Geoerlebnisgarten am Herrenhaus im öffentlichen Raum Verlockendes für Kinder zu bieten. In Wasewitz hatten die Dorfbewohner bereits vor sechs Jahren per Unterschriftensammlung Gelände zum Spielen und Toben gefordert. Im Zuge eines Projektes für den Dorfplatz, das zwischenzeitlich allerdings in der Schublade gelandet ist, wurde auch ein Spielplatz eingetaktet. Jetzt deuteten sich durch Zuzüge in Wasewitz positive Entwicklungen an, so dass das Vorhaben wieder aktiviert werde. Im Ortsteil Lossa hingegen, so Schwuchow, müsse neu überdacht werden, ob überhaupt Bedarf bestehe. In Thallwitz soll der Bau für den Spielplatz am Kornhaus in den Sommermonaten Juli/August starten. Momentan ist das Vorhaben, das mit 200 000 Euro veranschlagt wird und der Grundschule, Familien und Kindern zugutekommen soll, in der Ausschreibung. Über das attraktivste Spielareal weit und breit dürfen sich Nischwitzer Kinder freuen. Eltern hatten sich aus eigener Kraft dafür eingesetzt und Gelder lockergemacht. Damit Gleichbehandlung der Ortsteile gewährleistet bleibt, wurden die Nischwitzer aufgefordert, in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein ein Projekt für Kinder zu entwickeln, das die Gemeinde finanzieren will. Ingrid Leps


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