Chroniktagebuch

Januar/Februar 2017

Die seit Jahren verfallene Pumpstation an der Mulde ist nicht mehr. Wo  zum Schluss nur noch Müll und Bauschutt zu finden war ist jetzt ein leerer Platz.

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Die Pumpstation diente bis ca.  Anfang der 90iger zur Bewässerung der umliegenden Felder in der Muldenaue.

Oktober 2016

LVZ schreibt am 24.10.2016

Größte Thallwitzer Steuer-Quelle sprudelt nicht mehr

Einen dramatischen Steuereinbruch hat die Gemeinde Thallwitz zu verkraften. Durch Umstrukturierungen innerhalb des Konzerns zahlt der bisher größte Steuerzahler keinen einzigen Euro mehr in die Kasse. Alle Ausgaben müssen jetzt auf den Prüfstand.

.So schnell kann’s gehen: Gerade noch reichensteuerpflichtig, ist die Gemeinde Thallwitz finanziell in Bedrängnis geraten. Es war ein Bescheid des Finanzamtes, der kürzlich wie eine Bombe in der Gemeindeverwaltung einschlug: Vom größten Steuerzahler der Kommune fließt ab sofort kein Euro mehr in die Kasse. Zudem müssen die bisher üblichen Vorauszahlungen an das Unternehmen zurückerstattet werden. Konnte man sich jahrelang auf eine üppig sprudelnde Geldquelle verlassen, ist diese nun mit einem Mal versiegt.
Grund sind nicht etwa finanzielle Schwierigkeiten, in denen das Unternehmen steckt. „Die Firma wurde vielmehr an ein Schweizer Unternehmen verkauft“, erklärt der Thallwitzer Bürgermeister Thomas Pöge (parteilos) zu den Hintergründen. Damit einher ging eine Umstrukturierung des Unternehmens, die in den Chefetagen des Konzerns beschlossen wurde und die für Thallwitz verheerende Folgen hat. Nach LVZ-Informationen handelt es sich um die Firma Polycasa Nischwitz GmbH, die inzwischen von der Schweiter Technologies mit Sitz in Horgen (Schweiz) übernommen wurde. „Aktuell wird durch die Firma kein einziger Euro Gewerbesteuer mehr vor Ort gezahlt. Und auch in Zukunft müssen wir davon ausgehen, dass sich daran nichts ändern wird“, so Pöge.

Das Krisenszenario lief unmittelbar nach Eingang der Hiobsbotschaft in der Kämmerei an. „Alle noch nicht begonnenen Vorhaben und die, für die uns noch keine Fördermittelzusagen vorliegen, fielen dem Rotstift zum Opfer“, informiert der Thallwitzer Ortschef. Der Haushalt, noch im Vorjahr unter wesentlich optimistischeren Vorzeichen geschnürt, wurde mit einem Schlag Makulatur.

Ursprünglich hatte der Ort mit 1,8 Millionen Einnahmen aus der Gewerbesteuer kalkuliert. „Nach der Schreckensmeldung und bedingt durch weitere negative Entwicklungen werden wir nicht mal über 500 000 Euro kommen“, befürchtet Pöge. Neben dem Ausfall des größten Steuerzahlers hat Thallwitz eine weitere unschöne Entwicklung zu verkraften: „Erstmals spüren wird, dass es den landwirtschaftlichen Unternehmen nicht gut geht.“ Traditionell ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der ländliche geprägten Kommune, blieben auch hier die Steuern in diesem Jahr deutlich unter den Erwartungen.
Dass Thallwitz das Minus überhaupt irgendwie abfedern kann, ist dem guten Wirtschaften der vergangenen zwei Jahre geschuldet. „Die in dieser Zeit angesparten liquiden Mittel werden wir 2016 vollständig aufbrauchen.“
Die Steuereinnahmen, so Pöge, seien schon immer einem ständigen Auf und Ab unterlegen gewesen. Doch so einen dramatischen Einbruch habe die Kommune noch nie wegstecken müssen. Auch für die Zukunft seien die Annahmen nun nach unten korrigiert worden. „Nach jetziger Prognose erreichen wir nur noch rund 25 Prozent des bisherigen Gewerbesteueraufkommens.“
Schon jetzt ist damit klar, dass Thallwitz ab 2017 keine kommunale Reichensteuer mehr abführen muss. Ganz im Gegenteil: „Wir werden wie die meisten Kommunen im Landkreis wieder Schlüsselzuweisungen erhalten.

von Simone Prenzel“

August 2016

Sachsens Wrtschaftsminister  Martin Dulig stattet der Firma Polycasa Nischwitz GmbH Besuch ab.

Das Unternehmen at sich auf die Verarbeitung von Polycarbonat (PC) und Polyethylenterephthalat (PET) spezialisiert.Die in Nischwitz produzierten Kunststoffe finden im Maschinenbau ebenso Einsatz wie in der Spielzeugindustrie und in der Motorradhelmproduktion sowie in der Architektur.

Die Firma Polycasa, gehört seit  April vergangenen Jahres zum Konzern 3A Composites , dessen Mutterunternehmen wiederum die Schweizer Technologies AG ist.

Die Auftragslage betreffend gäbe es keinen Grund zur Klage, weil saisonale Schwankungen aufgrund der breit aufgestellten Kundschaft sehr gut abfangen werden können, so Standortleiter Tobias Mehmann. . So sei man an diesem Standort für die Zukunft gut aufgestellt. Mehmann weiter. „Ursprünglich sollte die Ansiedlung in Eilenburg erfolgen, da sich die Sache dort aber hinzog, ergriff der damalige Wurzener Bürgermeister Anton Pausch die Initiative und brachte erfolgreich den Nischwitzer Standort ins Gespräch.“

1991 war  der Spatenstich für den Bau des Werkes , den noch die Firma Klöckner Pentaplast initiiert hatte.

Quelle: LVZ “ Muldental“ vom 16.08.2016

März 2015

LVZ vom 20.03.2015

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LVZ vom 23.12.2014
Quelle: LVZ “ Muldental“
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Dezember 2014 Neue Rastplätze

3 neue Sitzgelegenheiten für müde Wanderer und Radler aufgestellt.

Am Rodelberg, Teich und in der Aue haben Rastsuchende endlich wieder die Möglichkeit, ein Päusschen zu machen. Die Sitzelemente aus Gabionen (auch Steinkörbe genannt) sind stabiler als die sonst genutzten Holzelemente, welche oft durch Verwüstung zerstört werden.

29.03.2014  Neuer Baum für Dorfplatz

Im Rahmen der jährlichen „Frühjahrs-Putz-Aktion“ wurden am Dorfplatz eine Linde gepflanzt.  Das Bäumchen ist Ersatz für die im vergangenen April umgestürzte über hundert Jahre alte Eiche. Hoffen wir, dass die Linde ebenso ein hohes Alter erlebt.

Januar 2014 TNT feiert Einjähriges

TNT steht für „Traktor Nischwitz Tradition“, einem  Freizeitsportverein, der sich besonders dem Lieblingsport der Männer widmet.

Bambinis weiterhin erfolgreich auf Torejagd

Auch das neue Jahr beginnen die Knirpse der G-Jugend gleich wieder mit Turniersiegen, hier in Naunhof:
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Dezember/ Jahreswechsel 2013/2014

Langsam gewöhnen wir uns an grüne Weihnachten. Wie schon im Vorjahr war es Heiligabend erstaunlich mild. Die registrierten Höchstwerte lagen bei 17 Grad. Dazu war es zeitweise ziemlich windig und vor allem nass. Die Meteorologen sind sich nicht einig,ob der Winter überhaupt noch kommt. Frei nach der alten Bauernregel „Ist bis Dreikönig (6. Januar) kein Winter, so folgt auch keiner mehr dahinter“, hätte der Winter in dieser Saison für die meisten nämlich bereits ausgespielt. Die Statistik dieser Singularität besagt, dass wenn es bis zum 6. Januar insgesamt wärmer als normal ist, auch der nachfolgende Winterabschnitt bis Ende Februar in 4 von 5 Fällen normal (10 %) bis zu warm (70 %) ausfällt. Natürlich sind einzelne Wintereinbrüche dabei nicht ausgeschlossen, meist jedoch nicht von langer Dauer.

10.10.2013 Quinn Plastic  wird PolyCasa

Der Kunsstoffplattenhersteller  hat einen neuen Namen: PolyCasa beschreibt sich selbst als paneuropäisches Unternehmen und sieht sich auf dem gesamten Kontinent als größten nichtintegrierten Hersteller von Kunsstoffplatten die mit Hilfe eines Polymerisatinsprozesses produziert werden.

23.09.2013 Bürgermeister gewählt

Am gestrigen Tag der Bundestagswahl wurde gleichzeitig in unserer Gemeinde zur Wahl des Bürgermeisters aufgerufen. Dies war notwendig geworden, da Herr Kurt Schwuchow sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste. Gegen 22 Uhr stand das Ergebnis fest. Neben dem als einzigen Aufgestellten Thomas Pöge  erhielten auch  zusätzlich von den Bürgern vorgeschlagene Kandidaten Stimmen. SC20130923-023917

02.-04.06.2013 Hochwasser

Nach dem sogenannten Jahrhunderthochwasser im August 2002  ist das Muldental wieder vom Hochwasser betroffen. Der Dauerregen der letzten Tage hat die Flüsse und Bäche im Süden und Osten Deutschlands stark ansteigen lassen. Man spricht teilweise von einem neuen Rekordhochwasser. In unserer Gemeinde hat es  dieses mal besonders Kollau schwer getroffen hat, Nischwitz bleibt vom Hochwasser verschont. Die Kraft des Elementes Wasser zeigte sich jedoch auch hier. weitere Infos hier

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03.06.2013 Das Wasser steht knapp einen halben Meter unterhalb der Oberkante des Dammes.

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Blick über die Mulde

30.04.2013 IONTO Comed feiert Richtfest

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Quelle: LVZ vom 02.05.13

28.04.2013  Eiche am Dorfplatz umgestürzt

‚Was ist denn jetzt wieder los?‘ wird sich manch Nischwitzer gedacht haben, als am heutigen Sonntag früh die Feuerwehr mit ihrem „TaTüTaTa“ das Dorf hinunterfuhr. Die weit  über hundert Jahre alte Eiche war gegen 8.00 Uhr einfach so umgefallen. Da weder an den Tagen zuvor noch am Tag selbst irgendein Lüftchen ging, musste die Ursache eine andere sein: Die Wurzeln des alten, und wahrscheinlich auch kranken Baumes waren total verkümmert. 2008 wurde auf Anlass der Gemeindeverwaltung  der Baum eingezäunt. Wahrscheinlich deutete sich da schon eine Erkrankung an.

Postkarte mit Eiche um 1920

Postkarte mit Eiche um 1920

Eiche 2011

Eiche 2011

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29.03.2013  Weihnachtswetter zu Ostern CIMG1607b

Der Winter  will einfach nicht gehen. In der Nacht zu Karfreitag hat er noch einmal ordentlich nachgelegt. Bis zu sieben Zentimeter Neuschnee sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gefallen  Und es ist keine keine Besserung in Sicht. Der März 2013 liegt mit seinen tiefen Werten auf Rekordkurs. Nur 1845 und 1883 war es kälter.

01.03.2013 Amtsverweser  bestimmt

Nachdem Kurt Schwuchow  sein Amt als Bürgermeister der Gemeinde  Thallwitz wegen einer schweren Erkrankung niederlegen musste, übernimmt Dr. Jürgen Schmidt vorübergehend die Leitung, bis ein neues Gemeindeoberhaupt gewählt wird. Schmidt war u.a.  Oberbürgermeisster von Wurzen und Amtsverweser der Gemeinde Lossatal.

09.02.2013 Siegesserie

Die G-Jugend -Kicker des SSV Thallwitz-Nischwitz konnten den 3. Hallensieg in Folge für sich verbuchen sein . Die eine Hälfte der „Bambinis“ gewann heute sensationell das Hallentunier in Grimma, während die andere Hälfte  einen starken 4. Platz beim Hallentunier in Wurzen errang ! Der überwiegende Teil der Erfolgs-Elf sind Nischwitzer Kinder. Es ist dem Trainerteam  ( Thomas Schneider und  Enrico Arnold)  und natürlich den unterstützenden Eltern zu verdanken, dass der SSV wieder mit einer erfolgreichen  Nachwuchtruppe  aufwarten kann.

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weitere Infos auch hier: SSV Thallwitz/Nischwitz

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13. – 15.07.2012 600 Jahre urkundliche Ersterwähnung von Nischwitz

Der Ort feiert 3 Tage dieses Jubiläum. Krönender Abschluss: der historische Festumzug

10.07.2012 Großbrand

Die Vorfreude auf das Fest am Wochenende ist getrübt. Während das ganze Dorf geschmückt wird, brennt im Gewerbegebiet Nischwitz eine 50 mal 30 Meter große Produktions- und Lagerhalle der Firma Ionto Comed nieder, die Kosmetik-, Fußpflege- und Wellnessprodukte herstellt.  Auf Grund der immensen Hitzeentwicklung verformte sich die Stahlkonstruktion der Halle und  stürze wie ein Kartenhaus in sich zusammen.Ca. 60 Feuerwehrleute waren bis in die frühen Morgenstunden vor Ort, um ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. 1991 siedelte das Unternehmen im Nischwitzer Gewerbegebiet an. Ionto-Comed gilt seit über 30 Jahren als eine der erfahrensten Marken für Institutsausstattung und führend im Bereich der apparativen Kosmetik. Wolfgang Franz, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens vor Ort, steht für den Erhalt des StandortesNischwitz.

Foto: LVZ vom 11.07.2012

  

12./13.03.2012 Granatenfund

Arbeiter machten einen gefährlichen Fund. Bei Erdarbeiten im Thomas-Münzer-Ring wurden am Montagnachmittag drei Wurfgranaten entdeckt und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. 2 weitere Granaten wurden einen Tag später gefunden. Aus Erzählungen älterer Einwohner geht hervor, dass an der Fundstelle im zweiten Weltkrieg ein Verteidigungsgraben lag.

28.02.2012 Brutale Attacke (Auch solche Informationen gehören in eine Chronik!)

Auf der Dorfstraße  (Höhe Friedhof) wurde am  fühen Morgen ein 15-jähriges Mädchen von einem Unbekannten attackiert und dann bewusstlos liegengelassen. Passanten fanden die immer noch bewusstlose Jugendliche eine halbe Stunde später. Sie musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das Mädchen war am frühen Morgen auf dem Weg zur Haltestelle des Schulbusses, als ihm der Unbekannte entgegenkam. Auf gleiche schlug der Mann dem Mädchen eine Flasche auf dem Kopf. Diese fand man zerbrochen  neben der Schwerverletzten vor.

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04.12.2011 Kirchweihe

Nach fast 10 Jahren fand in der Nischwitzer Kirche wieder ein Gottesdienst mit Kirchweihe statt.  „Kirchweihe oder Kirchenweihe (auch: Konsekration) ist der Akt der festlichen Weihe einer Kirche, durch den der Kirchenraum der Kirchengemeinde zum liturgischen Gebrauch übergeben wird. Eine Kirchweihe findet statt, wenn eine neuerbaute Kirche erstmals als Gotteshaus Verwendung findet, oder auch z. B. nach einer Renovierung.“ Quelle: wikipedia Grund der erneuten Kirchweihe war die in 2011 erfolgte Sanierung von Kirchendachs und der Fassade. 2001 wurde die Nischwitzer Kirche nach langer „Auszeit“ mit einem Kirchweih-Gottesdienst wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bis dato war sie “ entweiht“, weil nicht nutzbar. Die Gottesdienste wurden im benachbarten Pfarrhaus abgehalten.

  Bauboom 2011

Schon in 2010 zeichnete sich ein Bauboom im Ort ab, der sich in 2011 fortsetzte und auch in 2012 ist ein Ende nicht in Sicht.

   

15- 17. Juli 2011

90  Jahre Kleingartenverein Nischwitz

02.07.2011

Mit einem bunten Rahmenprogramm feiert der Nischwitzer Sportverein sein 100 jähriges Bestehen. Herzlichen Glückwunsch ! Besonders
begeisterten die Bambinis und die Alten Herren des SSV zeigten im Spiel gegen die 2. Männermannschaft des SSV durchaus noch allerhand Stehvermögen. Der Gewinn war ihrer.

04.06.2011

Agragenossenschaft Nischwitz feiert ihr 20 jähriges Bestehen: Gründung 19.09.1991 mit 132 Mitgliedern Vorstandsvorsitzender: Heinz Weidemüller Vorstand:     bis 1994 Rudolf Zimmermann ab 1994 Bernd Wilhelm Zweck der Genossenschaft ist die Förderung des Erwerbs und der Wirtschaft der Mitglieder durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb,der gemeinschaftliche Einkauf landwirtschaftlicher Bedarfsartikel, sowie die gemeinschaftliche Produktion und der Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Dabei werden landwirtschaftliche Betriebseinrichtungen und Maschinen gemeinsam genutzt. Die Genossenschaft kann weitere Aufgaben wahrnehmen, die der Förderung ihrer Mitglieder dienen. Derzeit bewirtschaftet die Agrargenossenschaft  884 ha Ackerland und 93 ha Grünland,vorrangig in der Gemarkung Nischwitz, aber auch in Gemarkung Lossa, Thallwitz, Canitz, Großzschepa, Paschwitz & Mölbitz. Tierbestand: 1950 Mastplätze für Schweine in Lossa, rund 450 Milchkühe + eigene Nachzucht 430 Tiere Mitarbeiter: im Jahresdurchschnitt 23 Mitarbeiter – 3 kaufmännische Mitarbeiter, – 6 Mitarbeiter im  Feldbau, – 1 Mitarbeiter Werkstatt, – 13 Tierwirte

April 2011  „Altes Rittergut“ hat neue Besitzer

Der Leipziger Gastronom Thomas Wurzbacher und sein Mitstreiter  Olliver Schieke haben das Objekt erworben. Wer  den Zustand der Gebäude und des Umfeldes kennt, wird sich fragen, was daraus noch zu machen ist. Die beiden Neueigentümer haben klare Vorstellungen, die aber nur nach und nach zu verwirklichen sind.  Zuerst einmal wird aufgeräumt!

16.04.2011 Die Spielgeräte sind aufgestellt.

Nun war es daran, das Gelände mit  Fallschutzkies aufzufüllen. Und wieder waren viele fleißigen Helfer zur Stelle. Auch die neuen Geräte wurden gleich dem ersten Belastungstest unterzogen und für “ sehr gut“befunden.

    

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Mitarbeiter der Fa. Plath aus Heide stellen die  neuen Spielgeräte fachgerecht auf.

02./03.04.2011

Viele Eltern und Helfer sind unserem Aufruf gefolgt und bei fast sommerlichen Temperaturen wurden der Zaun erneuert, Wände bekamen einen neuen Anstrich und das passendes „Outfit“

Und nebenbei hörte man das Geklapper des Storchenpaares, dass seit kurzem wieder das Nest auf dem Schornstein der alten Gärtnerei bewohnt.

01.04.2011

Fa. Kafril erklärte sich spontan bereit, uns zu unterstützen und befreite heute den Spielplatz vom alten Sand.

30.März 2011

Beginn des Projektes Spielplatzerneuerung: Gestern haben die Mitarbeiter des Gemeinde die alten und zum Teil defekten Spielgeräte vom Gelände entfernt. Heute sieht es hier, trotz herrlichem Frühlingwetter ziemlich trostlos aus. Aber nicht mehr lange. In den nächsten Tagen und Wochen wird ein neuer Spielplatz entstehen. Kurz zur Vorgechichte: Im April des vergangenen Jahres haben wir versucht, eine Idee in die Tat umzusetzen. Wir wohnen in einem Ort, der über stetigen Einwohnerzuwachs verfügt. Allein in 2010 bekam Nischwitz  11 neue Einwohner ( Neugeborene). Die Kindertagesstätte „Zur Wichtelmühle“ ist mit 60 Kindern zu 100% ausgelastet. Doch an den Nachmittagen und Wochenenden ist für die Kinder der Dorfspielplatz kein wirklich schöner Anlaufpunkt, um zu spielen. Die Spielgeräte sind in einem schlechten und ungepflegten Zustand bzw. kaputt. Zur Sanierung bzw. Erneuerung konnten Fördermittel über das LEADERProgramm des Regionalmanagment Leipziger Muldental mit einbezogen werden. Hierzu ist es aber notwendig, dass sich die Bürger des Ortes aktiv am geplanten Projekt beteiligen, zum Beispiel über Arbeitseinsätze wie Zaun bauen, Bank reparieren, Schaukel streichen… Für den Antrag auf Fördergelder mussten die Eigentumsrechte und Verkehrspflichten geklärt werden. Jedoch bedurfte es auch eines finaziellen Eigenanteil von mind. 5000,- €, den der Verein selbst nicht aufbringen konnte. Am 31. Mai wurde unser Projektvorschlag bei einem Treffen mit dem Regionalmanagment Leipziger Muldenland und der Gemeindevertretung vorgestellt, in der Hoffnung, dass letztere uns in unserem Vorhaben finaziell unterstützt. Leider wurden an diesem Abend keine Kostenzusagen seitens der Gemeindevertretung für irgendein Projekt aller Orte der Gemeinde gemacht. Somit stand unsere Idee auf sehr wackeligen Beinen. Aber, wir konnten Sponsoren für uns gewinnen und Ende November stand endlich fest: Wir bekommen unseren neuen Spielplatz!  Nun hielt uns nur noch der lange Winter zurück. Seit Anfang Februar hat Fa. Ziegler aus Zeititz den Auftrag die neuen Spielgeräte zu bauen.

24.Januar 2011

Seit ein paar Wochen flattern den Nischwitzern immer wieder gelbe Flyer ins Haus: Das seit 1994 bestehende „Hotel zur Mühle“ wird derzeit umgebaut. Ab 01. März 2011 wird hier ein „Seniorenhotel“ eröffnen. Seit 1. Januar gehört das Hotel der Betreiberin eines ambulanten Krankenpflegedienstes in Oschatz. Im Senioren-Hotel Nischwitz sollen Appartments für ständiges und zeitweiliges Betreutes Wohnen mit 24 h -Notbetreuung und Pflegedienst angeboten werden.

09. Januar 2011; + 11°Celcius

Seit drei Tagen lassen die Plus-Temperaturen den vielen Schnee der letzten Monate einfach so dahin schmelzen,  das Wasser kann nicht in den Boden sickern, die Pegel von Mulde und Co steigen. Mulde, Blick von Brücke Kanaldamm

Mühlgraben

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November/Dezember 2010

Seit Ende des Monats November schneit es immer wieder, Schnee und Eis überall, aufgehäufte Schneeberge am Straßenrand. Eine weiße Weihnacht scheint gesichert, aber auch das Hochwasser im Frühjahr.

 Wirtschaftshof Rittergut Nischwitz

Das Objekt, zu DDR-Zeiten  als Wohngebäude und Bürotrakt der damaligen LPG genutzt, steht seit der Wende leer. Während die Nebengebäude von Firmen als Lagerräumlichkeiten bzw. Räumlichkeiten eines ansässigen Gewerbes genutzt werden, verfällt das Haupthaus zunehmend. Pressebericht vom 05. Mai 2010

Quelle: LVZ , Foto Andreas Röse

„Pläne für Rittergut Nischwitz ad acta Thallwitz. Am vergangenen Wochenende wurden imThallwitzer Kornhaus und im Nischwitzer Rittergut die letzten Sonnenball-Requisiten nach Burgscheidungen transportiert. Damit hat sich das glanzvolle Kultur- und Barockfest endgültig aus dem Muldental verabschiedet. Endgültig zu Grabe getragen sind inzwischen aber auch die Pläne, im Nischwitzer Rittergut ein ganzjährig agierendes Kulturzentrum für darstellende Kunst, für Theater, Musik und Tanz ins Leben zu rufen. „Wir bedauern das sehr, schließlich haben wir uns drei Jahre lang intensiv mit diesen Plänen auseinandergesetzt“, betonte Michael Jalinski, der mit seinen Freunden den Sonnenball in Nischwitz initiierte und sich für das Projekt engagieren wollte. Doch um das Vorhaben umzusetzen, sei privates Kapital unverzichtbar. „Das Projekt war nicht ausfinanziert, die Vision personell nicht breit genug untersetzt. Die Initiatoren haben erkannt, dass ein Kulturzentrum heute nur noch mit privater Kapitaldecke zu realisieren und mit finanziellem Risiko verbunden ist,“ verdeutlicht Bürgermeister Kurt Schwuchow die Situation. Die Idee freilich hatte für die Perspektive des Ritterguts mit seinen Scheunen und Stallungen eine Schlüsselfunktion. Damit hat sich auch die Vision als Grünes Gewerbe- und Kompetenzzentrum aufgelöst. Der Gebäudekomplex könne durch die Gemeinde nur schrittweise erweitert und genutzt werden, wenn die Wirtschaftlichkeit voll gewährleistet sei.“ © LVZ-Online, 05.05.2010, 15:43 Uhr,  Autor: Ingrid Leps

aber auch das war eine Option zur Nutzung des Objektes: Wohnprojekt – zu Hause im Glück- Hartz V

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